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Rezension: Die Welle






Titel: Die Welle ○ Autor: Morton Rhue
180 Seiten ○ Ravensburger Verlag
Erschienen: 01. Dezember 2012 ○ 6,95 € ○ Taschenbuch

Erster Satz
»Laurie Saunders saß im Redaktionsbüro der Schülerzeitung der Gordon High School und kaute an ihrem Kugelschreiber.«




Beschreibung

»Wie entsteht Faschismus?
Ein junger Lehrer entschließt sich zu einem ungewöhnlichen Experiment. Er möchte seinen Schülern beweisen, dass Anfälligkeit für faschistoides Handeln und Denken immer und überall vorhanden ist. Doch die "Bewegung", die er auslöst, droht ihn und sein Vorhaben zu überrollen: Das Experiment gerät außer Kontrolle.«

Klappentext von "Die Welle", © Ravensburger Verlag


Meine Meinung

Dieses Buch ist definitiv ein Lesemuss, wenn ihr zu faul seid, dann schaut euch wenigstens den Film dazu an!

Die Geschichte ist einfach toll und lehnt sich an eine ähnliche an, die sich 1967 an einer High School abspielte. Ich fand es sehr fesselnd und hab das Buch auch in einem Rutsch durchgelesen. Am Anfang war es zwar noch etwas verwirrend, weil so viele Charaktere auf einmal hinzukamen, doch ich konnte noch den Überblick behalten. Ich weiß nicht genau wieso, aber ich hatte das Gefühl zu den Charakteren kein richtiges Verhältnis aufbauen zu können. Sie blieben für mich alle etwas fremd und distanziert! Der Schreibstil von Morton Rhue war angenehm zu lesen, aber oft fehlte mir die Liebe zum Detail. Das Buch war klasse und es hätte nicht geschadet, wenn es noch ein wenig dicker gewesen wäre - mit mehr Eingebung auf die Charaktere, besser Beschreibungen von Ort und Zeit und Ähnliches! Insgesamt kam es mir nämlich alles sehr schnell und unfertig vor. Das Cover ist nicht besonders herausragend, aber auch nicht vollkommen unpassend. In der Buchhandlung wäre es mir jedenfalls nicht aufgefallen.

Fazit: Man sollte dieses Buch durchaus lesen! Für alle fünf Sterne hat mir das Buch jedoch nicht ganz gereicht.

4 Sterne
★ ★ ★ ★

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