Der Header des Buchblogs Literaturpost

Rezension: Lost on Nairne Island






ueberreuter Verlag ○ 302 Seiten ○ Kaufen?

Erster Satz
»Als der Priester die Frage stellte, ob irgendjemand einen Grund kenne, warum das Paar von ihm nicht getraut werden sollte, hätte ich was sagen sollen.«

Preis: 16,95€ (D)




Beschreibung

»Isobel steht kurz vor ihrem letzten High-School-Jahr. Da passt es ihr ganz und gar nicht, dass sie auf eine kleine Insel vor der Küste Kanadas ziehen soll - auf das Anwesen des aalglatten Dick, dem neuen Mann ihrer Mutter. Der einzige Lichtblick ist Dicks gut aussehender Sohn Nathaniel, doch dieser zeigt Isobel nur die kalte Schulter. Isobels Alpträume werden wahr, als die Schule beginnt: Ihre Mitschüler sind überzeugt, dass auf Dicks Anwesen einiges nicht mit rechten Dingen zugeht. Was ist beispielsweise den beiden Teenagern passiert, die dort vor einigen Jahren verschwunden sind? Und hatte Dick beim Unfall seiner verstorbenen Frau und Tochter die Finger im Spiel?«


Meine Meinung

Obwohl sich Isobel für ihre Mutter wünscht, glücklich zu sein, wäre es ihr lieber gewesen, wenn sie ihren neuen Mann Richard nicht geheiratet hätte. Der Umzug auf eine kleine Insel und das auch noch vor Beginn ihres letzten High-School-Jahres passt dem Teenager so gar nicht. Da verschafft nichtmal ihr hinreißender Stiefbruder Trost. Der Vorschlag, dass sie dieses eine Jahr bei ihrer besten Freundin Anita wohnt, wurde von ihrer Mutter abgelehnt. Erschwerend kommt hinzu, dass Dicks Anwesen eine sehr gruselige Aura hat und nicht gerade wenige Inselbewohner beharren darauf, dass es dort tatsächlich spuken soll. Als recht kurz nach dem Einzug auf einmal merkwürdige Dinge geschehen, zweifelt Isobel an ihrem Verstand. Leidet sie vielleicht auch an Schizophrenie wie ihr Vater? Jedenfalls beschließt sie allem auf den Grund zu gehen und bringt sich dabei selbst in Gefahr.

Also ich muss sagen, dass mir die Geschichte durchweg sehr gut gefallen hat! Die Spannung hielt sich das ganze Buch über und wenn man erstmal angefangen hatte zu lesen, war es echt schwer das Buch wieder aus der Hand zu legen.

Mit den Charakteren war ich sehr zufrieden. Die Protagonistin war mir sehr sympathisch und ich konnte mich sehr gut in ihre Lage versetzen. Allein Isobels Mutter konnte ich nicht so wirklich ins Herz schließen. Für meinen Geschmack war sie zu unverständlich und hat nicht genügend zu ihrer Tochter gestanden. Nathaniel war dagegen ein richtiges Goldstück. Ihn mochte ich schon gleich am Anfang der Geschichte. Die Nebencharaktere waren auch sehr interessant und der ein oder andere auch mal geheimnisvoll gestaltet was super zu dem Buch gepasst hat.

Der Schreibstil war ebenfalls passend. Es lies sich einfach und schnell ohne große Probleme lesen. Das Cover finde ich sehr hübsch gestaltet. Die verschiedenen Lilatöne harmonieren gut und auch wenn man das Buch aufklappt, ist dieser Zauber noch nicht vorbei. Das Mädchen auf dem Cover ist vielleicht meiner Meinung nach nicht unbedingt passend, aber wenn sie nicht wäre, würde es zu leer aussehen.

Fazit: Ein fantastisches Werk, dass im Handumdrehen zu einem meiner Lieblingsbücher geworden ist!

5 Sterne
★ ★ ★ ★ ★

Kommentare:

  1. Hallo,
    die Rezension zu Lost on Nairne Island klingt sehr interessant und dein Rezensionsschreibstil gefällt mir auch sehr gut. Das Buch habe ich auch vor Jahren einmal gelesen und auch mir hat es gut gefallen.
    Da mir dein Blog gut gefällt bleibe ich gleich mal als Leserin da.
    LG Hanna
    http://hanniinnah.blogspot.de/

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Hanna!
      Es freut mich sehr, dass dir mein Rezensionsschreibstil und mein Blog gefällt und sogar noch mehr, dass du eine Leserin wirst. Morgen schaue ich auch mal auf deinem Buchblog vorbei ;-).

      Liebe Grüße,
      Serena

      Löschen